Zeigen Sie einem Blindenführhündchen die große, weite Welt!

Schenken Sie einem unserer Welpen ein liebevolles Zuhause auf Zeit. Um Blindenführhunde ausbilden zu können, sind wir auf die Hilfe von engagierten und tierlieben Paten/-innen angewiesen. Sie legen, in enger Absprache mit unseren Mitarbeiter/-innen, den Grundstein für die spätere Ausbildung.

Der Welpe zieht ab 10. Lebenswoche bei Ihnen ein und bleibt etwa 1,5 Jahre. In dieser Zeit kümmern Sie sich um Grunderziehung, Sozialisierung und Umweltgewöhnung, lernen bei Patentreffen Geschwister und andere Betreuer/-innen kennen und stehen mit uns im regen Austausch.

Kostenübernahme
Die notwendigen Kosten für Futter, Tierarzt und die wichtigsten Utensilien (Leine, Halsband, Futternapf, etc.) werden von der Stiftung getragen.

Aufgaben der Patenfamilie
Viel Engagement und konsequente Arbeit sind nötig, bis aus einem Welpen ein selbstsicherer Führhund wird. Die Paten/-innen müssen viel Zeit einplanen, denn ein Welpe benötigt viel Zuwendung, Auslauf und ist noch nicht stubenrein. Im Hinblick auf die spätere Ausbildung wachsen die Kleinen im familiären Umfeld auf und werden altersgerecht gezielt an Umwelteinflüsse gewöhnt.

  • Begegnungen mit Menschen, Hunden und anderen Tieren
  • Fahren mit Auto, Bus und Bahn
  • Kennenlernen der Großstadt, Einkaufcenter

Unterstützung durch unsere Schule
Unsere erfahrene Trainer/-innen geben professionelle Unterstützung bei der Aufzucht und Pflege. Regelmäßig finden Treffen statt, um gemeinsam mit den Hunden zu arbeiten und den Patenfamilien jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Unser Tipp: Patenfamilien lernen unter fachlicher Anleitung eine korrekte Hundeerziehung, dieses Wissen kann als Vorbereitung für die Anschaffung eines eigenen Hundes genutzt werden.

Ausbildungsbeginn mit dem Blindenführhundtrainer/-innen
Im Alter von zirka eineinhalb bis zwei Jahren ziehen die Hunde zu ihren Trainern/-innen um. Dort leben sie während der Ausbildungszeit mit im häuslichen Umfeld. Die Haltung im Zwinger lehnen wir ab.

Schauen Sie auch in unserem Blog vorbei, hier finden Sie viele weitere Informationen, Erfahrungsberichte sowie Fotos unserer Welpen. 

Bitte bedenken Sie: Die Aufzucht und Ausbildung ist eine sehr anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Welpe benötigt viel Zuwendung und Vertrauen, er muss stubenrein gemacht werden, er benötigt eine konsequente Erziehung und mehrmals täglich Auslauf.

Voraussetzungen für eine Patenschaft

  • Sie sollten im Umkreis von Berlin wohnen und die Bereitschaft zu monatlichen Treffen mit unseren Trainern haben.
  • Eigene Hunde können die Entwicklung des Welpen positiv aber auch negativ beeinflussen, hier entscheiden wir je nach Einzelfall. 
  • Andere Haustiere sind durchaus erwünscht.
  • Alle Haushaltsmitglieder und der Vermieter/-in sind einverstanden. 
  • Sie sind körperlich in der Lage, dem Hund genügend Auslauf geben.
  • Ihre Wohnung ist maximal im 1. Stock oder durch einen Fahrstuhl zu erreichen.
  • Grundsätzlich begrüßen wir, wenn die Hunde in Haushalten mit Kindern untergebracht sind. Diese sollten jedoch möglichst über 5 Jahre alt sein (Einzelfallentscheidung).
  • Ein Garten ist nicht erforderlich.

Wir danken allen engagierten Helfer/-innen für ihre Unterstützung, ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich!

Möchten Sie einen Welpen betreuen?