Der Blindenführhund – ein Helfer auf vier Pfoten.

Seit vielen tausend Jahren ist der Hund treuer Gefährte des Menschen. Als Jagd- oder Spürhund, als Wach- oder Schutzhund war er stets treuer Begleiter seines Herrn. Vor mehr als 70 Jahren erweiterte sich sein Aufgabenfeld. 1916 wurden zum ersten Mal Blindenführhunde ausgebildet. Seitdem haben sich die Vierbeiner weltweit als zuverlässige Helfer bewährt.

Der Helfer auf vier Pfoten gewährleistet seinem blinden oder sehbehinderten Menschen durch die Führarbeit einen wertvollen Gewinn an Mobilität und steht ihm als vertrauenswürdiger Gefährte und Freund zur Seite. Es ist ein langer Weg bis aus einem Welpen ein erfahrener Blindenführhund wird, sehen sie im Folgenden welche einzelnen Stationen der Hund durchläuft.

Aufzucht

Die ersten zehn Wochen verbringen die Welpen in unserer Obhut und werden spielerisch auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet.

Patenfamilien


Dann werden sie, für etwa 15 Monate, an Patenfamilien abgegeben, welche von erfahrenen Hundetrainern/-innen betreut werden.

Ausbildung


Danach folgt die etwa neun Monate dauernde Ausbildung. Hier lernt der Hund alles, was er später als Führhund können muss.

Übergabe


Die Übergabe der Hunde an die neuen Führhundhalter/-innenn erfolgt in einem mehrwöchigen Lehrgang.

Arbeit


„Seinem“ Menschen hilft der Führhund die Wege des Alltag sicher zu bewältigen. Er ist ein zuverlässiger Partner auf vier Pfoten.

Freizeit



Auch ein Führhund hat Freizeit. Spielen und toben mit anderen Hunden gehören deshalb zum Alltag dazu.

Lebenslange Betreung


Unsere Stiftung betreut Mensch und Hund selbstverständlich über die gesamte Lebenszeit des Hundes.

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